GERECHTIGKEIT

Ich bin ein Sklavenhalter

Ich bin ein Sklavenhalter

Eines Tages bin ich draufgekommen, dass ich – ungewollt und unverschuldet – ein Sklavenhalter bin. Ich habe zwar keine Peitsche, noch halte ich welche Sklaven bei mir. Das ist gar nicht nötig. Ich halte sie mir dadurch, wie ich lebe und konsumiere. Meine Sklaven, Sklavinnen und ihre Sklavenkinder sind auf der ganzen Welt verteilt. Meine Schuhe habe ich von den Sklaven aus Bangladesch. Meine Jeans von den Sklaven aus Indien. Mein Handy haben meine Sklaven in Taiwan hergestellt. Der Reis für mein Mittagessen kommt von den Feldsklaven Chinas.

Politik

Politik

Politik ist nicht eine Form der Herrschaft oder der Organisation einer Bevölkerung. Politik entsteht aus dem Bewusstsein der gemeinsamen Verantwortung aller für das Leben. Jede Form der gerechten Politik kann nur in diesem Bewusstsein geschehen. Politik ist das praktische Umsetzen der gemeinsamen Verantwortung für das Leben.

Wie ermöglichen wir uns ein gutes und gerechtes Leben?

Wie ermöglichen wir uns ein gutes und gerechtes Leben?

Der einzige Weg, um uns selbst
ein gerechtes und gutes Leben zu ermöglichen ist der,
dieses Leben allen zu ermöglichen.
Frieden für Syrien

Frieden für Syrien

Wer bringt Syrien den Frieden? Die USA, Russland, die UNO, die Arabische Liga, Assad, die Rebellengruppen oder ein anderer? Welche Macht von den vielen wird es können? Die Antwort ist: Niemand von ihnen, solange keiner die Wirklichkeit sehen will.
Schauen wir uns also gleich einmal die Wirklichkeit, die politische Wirklichkeit an:

Warum tut sich die Justiz so schwer Gerechtigkeit zu schaffen?

Warum tut sich die Justiz so schwer Gerechtigkeit zu schaffen?

Wie könnt es anders gehen? Probleme, Möglichkeiten und Lösungsvorschläge.

Seit Urzeiten machen sich Menschen Gedanken, wie wir Gerechtigkeit unter uns bringen können. Vor allem, wie wir Gerechtigkeit überprüfen und sicherstellen können. So haben wir den Rechtsstaat mit der Justiz erschaffen, damit sie diese Aufgabe übernehmen.
Warum es dennoch selbst in Rechtsstaaten weiterhin Ungerechtigkeiten gibt, das möchten wir hier näher betrachten.

Wir haben dieselben Rechte, aber nicht dieselben Chancen – Was können wir damit tun?

Wir haben dieselben Rechte, aber nicht dieselben Chancen – Was können wir damit tun?

Wir haben dieselben Rechte, aber nicht dieselben Möglichkeiten.
Wir haben dieselben Bedürfnisse aber nicht dieselben Ressourcen.
Wir haben dieselben Freuden, aber nicht dieselben Chancen, sie zu erleben.
 
Sicherlich hat sich vieles in unserer Welt verbessert in den letzten hundert Jahren. Aber man muss auch anerkennen, dass wir vor nicht allzu langer Zeit Weltkriege hatten und die halbe Welt aufeinander losging. Wir erfanden die Menschenrechte, später die Kinderrechte (ja, die Kinderrechte gibt es erst seit 1990) und gerade versuchen wir endlich auch Homosexuellen dieselben Rechte zu schenken, nicht nur dieselben Pflichten. Danach kommen vielleicht die Asylanten dran, dass auch sie echte Rechte bekommen.
Doch was Zuwanderer, Minderheiten oder junge Menschen, die erwachsen werden, bemerken, Rechte sind noch keine Möglichkeiten. Und gleiche Rechte bedeuten noch nicht die gleichen Möglichkeiten. Denn es braucht noch weit mehr als papierdünne Rechte, um frei zu leben und sich zu verwirklichen.
10 Vorschläge, wie wir unsere Arbeitswelt kinderfreundlicher und familiärer machen

10 Vorschläge, wie wir unsere Arbeitswelt kinderfreundlicher und familiärer machen

Ein Plädoyer fürs Eltern-sein - Teil 3/3

• Eltern-Sein nicht nur als Berufung, sondern auch als überlebenswichtigen Beruf der Gesellschaft anerkennen und fördern.
• Männer Väter sein lassen. So viele Probleme in der ungleichen Jobverteilung zwischen Mann und Frau rühren daher, dass es Männern schwergemacht wird, als Väter erkannt und gefördert zu werden. Ist die Tatsache, dass sie nicht schwanger werden können, Grund genug, dass Kinderbetreuung Frauensache ist?
• Jobs fördern, die Familie und Beruf vereinbar machen, z. B.: Teilzeitarbeit.
• Bewusst machen: Hausmänner sind auch „echte" Männer! Und Karrierefrauen sind auch „echte" Frauen!

Ist das eigene Seelenheil im Inneren wichtiger, als für Gerechtigkeit unter uns Menschen zu sorgen?

Ist das eigene Seelenheil im Inneren wichtiger, als für Gerechtigkeit unter uns Menschen zu sorgen?

Wir glauben, dass es bislang eines der großen Versäumnisse aller Religionen, spirituellen Traditionen und Glaubensrichtungen ist, dass sie wegen eines höheren, inneren oder jenseitigen Friedens sich zu wenig darum bemühen, eine menschliche Gerechtigkeit zu verkörpern.
Ich kann nur dann an einer Religion, einer spirituellen Tradition oder auch einer politischen Partei trauen, wenn diese sich voll und ganz für mehr Freiheit, Gerechtigkeit, Toleranz und Mitgefühl hier und jetzt in dieser Welt einsetzt.
Gedanken zur Gerechtigkeit

Gedanken zur Gerechtigkeit

Wir leben nach wie vor in einer sehr ungerechten Welt. Würden wir uns das in vollem Umfang eingestehen, dann könnte es sein, dass wir zu wütenden Tieren werden. Davor haben wir mehr Angst als vor den Ungerechtigkeiten, die wir bezeugen oder am eigenen Leibe erfahren. Ganz können wir aber die Ungerechtigkeiten nicht verdrängen. Dann wählen wir Menschen zu unseren Politikern, die uns versprechen, die Welt gerechter zu machen. Oder wir spenden Geld an Hilfsorganisationen, die uns versprechen, die Welt besser zu machen.
Oder wir zeigen mit dem Finger auf jene, die ihrer Wut freien Lauf lassen, weil sie sie nicht mehr zurückhalten können oder wollen. Wir verurteilen sie für das, was oft auch in uns lauert.
Doch weder das eine noch das andere löst das Problem: Weder, dass wir nicht wahrhaben wollen, wie ungerecht unsere Welt ist, noch der Wut freien Lauf zu lassen und zerstörerisch zu werden.
Spartacus:

Spartacus: "Machen wir das alles nur, damit ein paar reich werden?"

Letztens habe ich eine Folge der Serie „Spartacus" gesehen. Eine sehr brutale Serie, die aber insofern interessant ist, als dass sie versucht das hedonistische Leben im alten Rom nachzuempfinden.
Spartacus, der einen Sklavenaufstand bewirkt, sagt dabei ein paar interessante Worte, die ich euch erzählen mag. Er ist ein Gladiator gewesen, also ein Sklave, der gezwungen wurde in der Arena gegen andere auf Leben und Tod zu kämpfen. Er sagt sinngemäß zu den anderen: „Was machen wir in der Arena? Kämpfen wir wirklich für Ruhm und Ehre? Oder machen wir das alles nur, um die Menschen zu unterhalten? Sie damit zu unterhalten, dass wir sinnlose Kämpfe und Dinge unter Qualen aufführen, nur für ihren Beifall? Dafür, dass ein paar an uns reich werden, die auf uns gewettet haben und andere nicht?"
Sexismus und

Sexismus und "Zärtlichismus"

Sexismus ist ein altes Problem, über das in letzter Zeit oft geredet wird. Das Problem dabei ist nicht nur, was manche Männern Frauen antun, sondern das, was sie noch viel öfter versäumen: respektvoll, zärtlich und sogar liebend zu sein. Dieser generelle Mangel ist oft schlimmer als gelegentliche Übergriffe. Das gilt für beide Geschlechter: Zärtlich und respektvoll miteinander zu leben, muss vielerorts noch gelernt werden.
Hinter dem Problem Sexismus verbirgt sich aber ein wichtigeres Thema: Denn es geht nicht nur um die schlechte Behandlung von Frauen durch Männer, sondern überhaupt um Gerechtigkeit. Nach wie vor erleben wir viele kleine und große Ungerechtigkeiten generell zwischen den Menschen, nicht nur zwischen den Geschlechtern.

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