emoticonmask2Wir sind wieder da.

Die Infektionszahlen fallen, wir kehren unter strengen hygienischen Maßnahmen zum Normalbetrieb zurück.

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Sonntag, 29 März 2020

Wie geht es weiter in der Corona-Krise?

Die wichtigste Frage ist, wie lange wird das alles noch dauern. Solange, bis es entweder einen Wirkstoff oder besser noch eine Impfung für alle geben wird und sich alle auch impfen lassen wollen. Das Virus wird es dann immer noch geben, nur kann es uns dann nichts mehr anhaben. Eine andere Möglichkeit wäre es wie in China durch absolut rigorose Maßnahmen, die Ausbreitung des Virus zu verhindern. Man hungert es quasi aus und so stirbt das Virus aus. Die letztere Möglichkeit ist in Österreich bzw. Europa undenkbar. Zu sehr ist es schon verteilt und zu uneinig ist die Politik. Man müsste nämlich ganz Europa stilllegen und momentan macht jedes Land in Europa und jedes Bundesland in Österreich es anders. Kaum vorstellbar, dass man sich dazu durchringen könnte rigoros an einem Strang zu ziehen. Zumindest noch nicht. Also setzt man auf eine Verzögerungstaktik bis mehr Tests, Beatmungsgeräte und Schutzausrüstung und schließlich Impfstoffe und hochwirksame Medikamente für alle da sind. Bis dahin werden wir aber ohne Beschränkungen nicht auskommen. Man wird diese ständig anpassen, doch es wird so weitergehen. Alle Ärzte und Forscher arbeiten weltweit auf Hochdruck, aber 1-2 Jahre werden sie wohl brauchen, bis Medikamente und Impfstoffe für alle Menschen ausreichend und wirksam stehen.

Es ist kaum beschreibbar was sich im Hintergrund abspielt all das umzusetzen und z.B. um an medizinische Artikel zu gelangen. Es ist ein Ausnahmezustand, dessen Höhepunkt noch lange nicht erreicht ist. Wir waren es als Europäer schon lange nicht mehr gewohnt Bittsteller zu sein. Von Tag zu Tag werden wir es aber wieder. Vielleicht gibt uns das auch für die Zukunft zu denken, wie schnell sich auch ein angenehmes Blatt wenden kann.

Sehen Sie am besten das Jahr 2020 als eine Zäsur und stellen Sie sich darauf ein, dass es komplett anders wird als die Jahre zuvor. Pläne, Wünsche, Ideen und Werte müssen neu geschrieben werden. Es gibt keinen Grund zur Panik aber viele Gründe sich den neuen Zuständen anzupassen, gerade weil es nicht leicht ist.

Ich denke wir alle verspüren die zusätzliche Anspannung, die durch Krisenzeiten in uns entsteht. Doch bedenken Sie bitte, eine Krise ist genau genommen unsere Reaktion auf eine schwierige Situation. Es ist die Herausforderung geistesgegenwärtig zu handeln und sich dabei von dieser Anspannung nicht traurig, aggressiv oder ignorant machen zu lassen, sondern kreativ, wachsam und vernünftig. Sie möge uns die Kraft sein, um uns den veränderten Gegebenheiten sinnvoll anzupassen. Nicht die Angst - die Vernunft soll dieses Land und uns alle regieren.

Ja und es gibt auch gute Nachrichten:

China hat es durch – wie gesagt extreme wenn auch sinnvolle - Maßnahmen geschafft das Virus in China so gut wie aussterben zu lassen. Es kann nun seine Wirtschaft wieder hochfahren und wird wahrscheinlich in den nächsten Monaten Milliarden an medizinischen Artikeln und Hilfsgütern herstellen, um auch uns zu versorgen. Die Landesgrenzen wurden geschlossen und viele Medizinprodukte stecken in LKWs an den Grenzen fest, aber die Luftgrenzen sind offengeblieben, so kann der Transport gewährleistet werden.

Ja, es ist eine Herausforderung, den Sommer vom Fenster oder vom Internet aus zu erleben, aber warum nicht? Er wurde ja nicht abgeschafft. Und Luft, Wasser und Lebensmittel werden bald so sauber sein wie schon lange nicht mehr. Die Wertschätzung für die wirklich wichtigen Dinge wird größer werden. Darüber lohnt es sich nachzudenken.

Dr. Werner-Heinz Kállay

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