Sonntag, 24 Juli 2022

Auf Hausbesuch auf Ihrem Bildschirm

Es gibt mal wieder viel zu besprechen. Leider habe ich noch immer es nicht gelernt, mich kurz zu fassen, haben Sie bitte auch diesmal etwas Nachsicht mit mir. Ich versuche Ihnen auf die wichtigen und schwierigen Fragen Antworten zu geben. Das Problem ist gar nicht, dass die Antworten so kompliziert wären, sondern dass es so viele Fragen gibt.

 

Die 4.Covid-Impfung

Sie ist vor allem für Menschen ab 65 und für alle Altersklassen mit Krankheiten gedacht. Sie schützt kaum vor Ansteckung, aber ältere Menschen und bei denjenigen mit Krankheiten geht der Schutz vor schwerer Erkrankung schneller zurück. Diesen Schutz müssen deshalb ältere oder Menschen mit Erkrankungen früher erneuern. In Ländern, wo insbesondere ältere Menschen die vierte Impfung erhalten haben, sind noch einmal deutlich weniger Menschen verstorben. Die vierte Impfung steht aber auch bei uns jedem offen, der sie will.

 

Warum wir immer noch streng testen

Leider testen sich viele Menschen generell immer weniger, wenn sie erkranken. Irgendwie glaubt man zu schnell, dass man sich die Probleme durch Corona ersparen kann, wenn man es einfach „übersieht“. Diese Rechnung geht langfristig nicht auf, denn so rennt das Virus weiter freimütig herum und vielen Branchen wird das ohnehin schon spärlich vorhandene Personal immer wieder ausgehen. Und die Spitäler werden sich wieder füllen und die Wartezeiten für einen Termin bei vielen Ärzten immer länger werden. Und so weiter und so fort. Von Toten, Schwer-Erkrankten oder Langzeitschäden rede ich mal gar nicht. Man lagert so das Problem nur an die Gesellschaft aus, wenn man seine eigene Corona-Erkrankung „übergehen“ will, denn man gibt das Virus weiter, wenn schon nicht man selbst, erkrankt dann wohl jemand anderer doch heftiger.

Viele wollen keine Masken und keine Impfungen mehr. Aber die Konsequenzen, dann auch nicht, wenn viele dann leider viele Menschen erkranken und alles ins Stocken geraten kann.

Ich verstehe das Bedürfnis nach „Freiheit“ selbstverständlich, aber der Kampf gegen die Pandemie ist kein politischer Befreiungskrieg, sondern eine durch Vernunft und Wissenschaft geführte Anstrengung, um einer Naturkatastrophe, die eine Pandemie nun mal ist, Einhalt zu gebieten. Von einer Pandemie kann man sich nicht freitesten, davonstehlen oder sie einfach auslassen.

Eine Kollegin von mir empfiehlt Hochrisiko-Patienten gar nicht mehr ihre Ordination unangekündigt zu betreten, weil oft Corona-positive Menschen, die es nicht wissen, hustend im Warteraum sitzen, mit der Maske mehr am Kinn als auf der Nase, neben vielleicht einem Krebskranken. Deswegen müssen wir streng bleiben und bitten Sie mitzumachen. Ordinationen und Spitäler sollen einfach sicher sein. Bitte nehmen Sie Corona auch außerhalb unserer geheiligten Hallen ernst, auch wenn sie keine Nerven mehr haben, gerade wenn sie das Gefühl haben, dass es niemand mehr macht. Warum das dennoch Sinn macht, das verrate ich Ihnen mit etwas schwarzem Humor am Schluss des Textes weiter unten.

Sie müssen sich nicht testen, wenn sie gesund sind, aber wenn sie auch nur leichtes Fieber, leichten Husten oder Halsweh bekommen, testen Sie sich bitte. Haben Sie keine Angst vor einer möglichen Quarantäne, solange es sie noch gibt. Besorgen Sie sich besser „vorbeugend“ ein paar gute Bücher oder ein Netflix-Abo und dergleichen. Buchen Sie eine Reisestornoversicherung usw. Planen Sie für den Tag X oder besser den Tag „Q“. Allerdings wird wohl auch die „Quarantäne-Pflicht“, wie die Impfpflicht eines Tages fallen. Auf jeden Fall versuchen Sie bitte, andere Menschen nicht anzustecken, auch wenn die Politik sie dazu quasi "ermuntert".

 

Ende der Quarantänepflicht?

So sehr es viele freut, wieder „frei“ zu sein, keine Einschränkungen mehr zu erleiden, es ist nur eine Illusion. Denn die Pandemie läuft weiter, die Menschen werden krank, umso mehr sich das Virus ausbreitet.

Viele wünschen sich, dass es so wird wie früher, in den guten alten Zeiten mit der Grippe oder einem Durchfallvirus, wo man „frei“ entscheiden konnte, ob man andere anstecken „darf“ oder nicht, also arbeiten geht und Freunde trifft oder nicht. Der Preis war immer schon hoch, den wir für diese Freiheit zu bezahlen hatten. Jedes Jahr sind im Schnitt mehr als tausend Menschen an der Grippe verstorben, zigtausende erkrankten schwer. Kaum wer wollte sich impfen. Die Spitalsabteilungen liefen seit jeher schon über, um diese Wellen abzufangen. Die unrühmlichen Gangbetten im Winter sind dem geschuldet. Doch nicht nur das. Auch der wirtschaftliche Schaden war immer schon beträchtlich.

Das eigentliche Problem ist für mich gar nicht die Frage, ob es dauerhaft eine staatlich verordnete Quarantäne oder auch Impfpflicht braucht. Sie sind nur Notlösungen ohnehin.

In einer modernen Zivilisation, wo Millionen Menschen auf engstem Raum leben, muss uns klar sein, wie leicht Krankheiten übertragen werden können und dass es eine wichtige Aufgabe ist, das zu verhindern. Egal ob Corona, Grippe oder ein mühsames Durchfallvirus, Affenpocken, Gelbsucht oder Geschlechtskrankheiten. Wann immer wir selber befallen sind, gilt es auch unsere Mitmenschen zu schützen. Dieses Mindestmaß an Solidarität ist unerlässlich.

Jeder möchte sofort einen zeitnahen Arzttermin und eine Behandlung. Doch wenn wir Ärzte unzählige Erkrankte mehr in einer Epidemie und Pandemie zu behandeln haben, dann spüren Sie, dass die Freiheit, keine Maske, keine Quarantäne, keine Impfungen erdulden zu müssen, zur Unfreiheit in der Medizin und auch Wirtschaft wird. Die Wartezeiten auch in meiner Ordination werden leider länger. Nicht weil ich mehr Patienten behandle, sondern weil die Menschen mehr und öfter krank sind. Der Grund sind Corona und ihre Folgeerkrankungen, die weiter zunehmen. Viele erkranken momentan und immer werden nun auch die Langzeitfolgen ein großes Thema.

Das betrifft nicht nur mich. Ebenfalls kostet das alles auch das Gesundheitssystem und die Wirtschaft etliche Milliarden nach wie vor. Und vieles, was lange schon geplant wurde, kann nicht stattfinden, weil der Staat dann irgendwann das einsparen muss. Doch man sieht vielleicht den unmittelbaren Zusammenhang nicht und glaubt vielleicht es sei alles nur Misswirtschaft und Korruption, wenn es im Land nicht gut läuft.

Jetzt werden sich manche denken: „Ja, der liebe Herr Doktor hat leicht reden, uns da alle einzusperren, nur um die Wirtschaft zu schonen und sich Arbeit zu sparen.“ Wissen Sie, mir wäre lieber, wir würden das alles nicht brauchen, keine Maßnahmen, nichts davon. So hübsch sind die Masken nun auch nicht. Ich wünsche Ihnen und uns allen, ewige, jugendliche Gesundheit und immer nur Sonnenschein. Allerdings klingt das fast sarkastisch, da es meinen Beruf ja nur gibt, weil ja leider die Gesundheit irgendwann dahingeht und zu viel Sonnenschein auf Dauer auch nicht besonders gesund ist. Es ist wie man den Palatschinken. Ich würde sie am liebsten den ganzen Tag essen, allerdings würde das auf Dauer wohl nicht gut gehen. Leider. Das Leben, das vernünftige Leben bringt Einschränkungen mit sich.

Die Medizin „lebt“ ja davon, dass wir Menschen es oft genug nicht schaffen, vernünftig zu sein und dann die Konsequenzen ausbaden müssen. Das ist eine der ersten Lektionen, die man als Arzt lernen und aushalten muss.

 

Warum behandeln Ärzte alle Menschen gleich?

Einige Menschen glauben, dass wir Ärzte, Patienten, die sich nicht impfen, testen oder eine Maske tragen wollen, schlechter behandeln würden. Sie wissen nicht, dass das unser tägliches Brot ist, dass wir Menschen uns leider oft nicht vernünftig verhalten, egal wie oft man uns daran erinnert, egal wie sinnvoll und notwendig es wäre. Seit jeher tun wir Ärzte uns schwer zu helfen und wir sind nicht zuletzt deshalb oft überlastet oder ratlos, weil sich unsere Patienten, aus welchen Gründen auch immer, nicht an unsere Ratschläge halten können oder sie gar komplett ablehnen. Die meisten Menschen leben bei weitem nicht so gesund und vernünftig, wie sie es könnten. Die Überlastung des Gesundheitssystems hat viele Gründe und das ist einer davon. Doch die Überlastung, wodurch auch immer sie zustande kommt, spüren alle Patienten früher oder später gleichermaßen.

Vielleicht kann diese nachfolgende, nicht ganz ernst gemeinte Geschichte das besser verdeutlichen: Ich erinnere mich an einen Kollegen, der sich in einem Spital einer Beschwerde wegen Rassismus stellen musste. Ich kannte ihn schon einige Zeit und war zufällig bei dem Vorfall zugegen und wurde um eine Stellungnahme gebeten. Ich ging später zu dem überarbeiteten und überreizten Kollegen und meinte zu ihm: „Weißt Du, dass Problem ist, dass diese Patientin, die sich beschwert, nicht weiß, dass Du zu allen gleichermaßen grantig sein kannst und da niemanden auslässt, bevorzugst oder benachteiligst. Du bist kein Rassist, sondern ein alter Grantler.“ Heute frage ich mich, ob ich damit nicht einen Teil der österreichischen Seele beschrieben habe. Verzeihen Sie mir bitte meinen Humor.

Bitte glauben Sie ja nicht, dass ich schon einen Heiligenschein für mich im Vatikan beantragt hätte. Noch möchte ich die vielen Fehler und Unzulänglichkeiten der Medizin rechtfertigen, schön- und kleinreden oder verteidigen. Ich denke aber, Sie verstehen, worauf ich hinaus will. Ja und wenn ich schon beim Geschichtenerzählen bin, möchte ich Ihnen noch eine Geschichte zum Schmunzeln erzählen, wenn Sie meine langatmigen Zeilen noch lesen können:

Nach einem langen Arbeitstag während meiner Ausbildung, saß ich mit einem älteren Kollegen beim letzten Kaffee und fragte ihn spaßhalber: „Stell Dir vor, alle Menschen würden auf einmal für immer gesund und vernünftig leben, was hätten wir dann noch zu tun?

Er meinte mitleidig mit mir: „Wir würden unser wohl verdientes Geld nehmen und uns zur Ruhe setzen.“ Was er wirklich meinte, war: „Eher dreht sich die Sonne um die Erde und die Menschheit lebt im Weltfrieden, als dass dieser Zustand eintritt, wo wir Ärzte wegen Arbeitsmangels, weil alle Menschen vernünftig und gesund leben, in Frühpension geschickt werden.“

Es ist nun mal schwer, immer vernünftig und besonnen zu leben und deshalb braucht es auch Regeln im Bereich der Gesundheit, an die wir uns halten, auch wenn sie uns ärgern und einschränken, einfach weil sie uns selbst und den Menschen um uns herum helfen, unser aller Gesundheit zu wahren. 

Ja und wenn die Menschen es nicht schaffen, sich daran zu halten, dann akzeptieren wir Ärzte das, ohne jemanden dafür böse zu sein. Wir wissen ja eh, wie es am Ende ausgeht.

 

Long-Covid

Ein zunehmendes Thema wird das „Long Covid“. Man könnte es mit „langer Erkrankung an Corona oder langer Erholungszeit nach Corona“ übersetzen. Auch geht es gar nicht Wenigen schlechter, nachdem Corona vorbei ist, als wie es gerade frisch hatten. Leider zeigt sich in den ersten Studien, dass die Wahrscheinlichkeit, sich nach Corona nur schlecht zu fangen und verzögerte Langzeitfolgen zu erleiden, mit jedem Mal Erkrankung ansteigt. Die Impfungen schützen diesbezüglich zu wenig bislang. Deshalb ist es ungünstig, oft Corona zu haben, auch wenn es leichte Verläufe sind. Nur die Maske schützt hierbei.

 

Warum hört die Pandemie nicht auf?

Da das Virus aufgrund der fast ungebremsten Ausbreitung ausreichend Chancen bekommt, sich weiterzuentwickeln. Das ist Evolution im Zeitraffer. In früheren Zeiten wäre diese Pandemie vielleicht schneller vorüber und in eine Endemie übergegangen. Vielleicht. Warum? Da es kaum schützende Maßnahmen gegeben hätte und alle vulnerablen Menschen deshalb wahrscheinlich schon tot oder schwer krank wären. Es wäre eine absolut furchtbare Situation, die ich Ihnen gar nicht ausmalen möchte. Von den Spätfolgen gar nicht zu reden. Über all das kann man nur spekulieren. Wenn man das nächste Mal an einer Pestsäule steht, kann man nur erahnen, wie viel besser wir es doch mit dieser Seuche haben oder haben könnten, als vor ein paar Jahrhunderten noch.

Wir wissen gar nicht wie gut es uns geht, dass uns das wohl erspart bleibt, wenngleich über 20.000 Tote und fast 100.000 Spitalsaufenthalte wegen Corona hierzulande immer noch eine traurige Bilanz sind. Ich habe Ihnen in einem anderen Text einmal erläutert, dass ohne Impfungen und der Hygiene keine moderne menschliche Zivilisation auf Dauer möglich wäre. Doch selbst wenn das Virus endemisch, also heimisch wird, kann es noch viel Schaden anrichten. Über die Jahre vielleicht sogar noch mehr.

Früher konnte man gegen die Viren und Bakterien und wie sie alle heißen gar nicht ankämpfen. Sie kamen zahlreich und rissen einen oft schon früh mit sich, wenn man nicht viel Glück hatte. Vielleicht ist zum ersten Mal in der Geschichte überhaupt ein Kampf gegen eine Pandemie möglich. Es ist etwas völlig Neues. Damit kommen viele noch nicht klar.

 

Die fünfte Covid-Impfung

Oder die vierte Covid-Impfung für alle jungen und gesunden Menschen wird wohl im Herbst mit angepassten Impfstoffen kommen. Es wird hoffentlich eine ziemliche Breitseite gegen das Virus werden. Auf jeden Fall wird unser Schutz besser werden. Aber ich fürchte, es wird auch dann noch lange nicht vorbei sein. Wir geben dem Virus sehr viele Gelegenheiten, sich neu zu formieren. Deshalb wird es wohl nächstes Jahr die 6. Impfung dann geben.

 

Urlaub in diesem Sommer

Machen Sie Urlaub, bereisen Sie diesen schönen Planeten, genießen Sie Ihr Leben! Und wenn möglich, packen Sie ein paar Masken ein und verwenden Sie sie, wenn es dicht an Menschen wird, im Flieger, im Bus, im Zug oder wo auch immer. Denn die letzte „Schlacht“ ist noch nicht geschlagen. Und dennoch können wir es uns auch gutgehen lassen.

 

Herbst und Winter

Kommt es wieder zu einem Lockdown? Vielleicht, aber es könnte auch ein Gas- und Strom-Lockdown werden, wenn diese knapp werden. Es gibt ja noch andere Krisen.

Das wird wohl nicht einfach werden: Wenig Gas, stattdessen viele Viren. Alles wird teurer und das Klima im Wetter und der Gesellschaft spitzt sich zu. Herrliche Aussichten. Wir haben leider so viele ungelöste Krisen, die sich aufsummieren können. Irgendwie hofft man doch gerne, dass diese Krisen, sei es die Umwelt- und Erderwärmungskrise, der russische Krieg und die Pandemie sich von selber zum Guten wenden. Dass die NATO, die EU, die WHO, eine wissenschaftliche Erfindung oder eine politische Glanztat, das alles für uns lösen werden. Realistischer ist es aber, dass sie sich gegenseitig verstärken, weil sie umso schwerer zu lösen sind, je mehr es werden. Aber wer weiß, vielleicht rüttelt uns das genau das eines Tages wach.

Es ist wie eine Küche, die vor dreckigem Geschirr übergeht und sie wollen sich ein gutes Süppchen kochen. Sie finden nur leider kein sauberes Geschirr mehr. Es gelingt Ihnen, einen dreckigen Topf in einem Geschirrberg zu entdecken. Sie wollen ihn schnell reinigen, nur das geht leider nicht, weil die Abwasch und der Geschirrspüler voll mit Geschirr sind. Sie merken, ich weiß, wovon ich rede.

Nun haben Sie vielleicht eine brillante Idee, nämlich dass Sie halt heute essen gehen und das Geschirrwaschen morgen machen. Nur hoffentlich hat das Gasthaus um die Ecke noch einen Kellner. Diese sind ja auch schon ein Mangelberuf geworden, wie der meinige.

Nur wer wird das Geschirr waschen wollen? Das Land und die Welt sind in sich zerstritten, die einen sehen prinzipiell kein dreckiges Geschirr, andere können nichts anderes als andere dafür verantwortlich machen, wiederum andere vertagen das Ganze lieber und wollen besser „beobachten“ und arbeiten fleißig an „Plänen“ für das Geschirrwaschen, um dann zu sagen, das habe ja keiner wissen können, dass die Geschirrberge immer größer werden, wenn es keiner wäscht. Eigentlich etwas fürs Kabarett.

Doch wir alle haben die berechtigte Sorge, dass wir ausgenutzt werden, wenn wir uns daran machen, ob als Einzelpersonen oder Staaten, wenn wir also beginnen, im großen Stil Geschirr zu waschen. Wir sorgen uns, dass man uns das dreckige Geschirr der anderen gibt. Als würde der Nachbar die Chance ergreifen und uns durchs offene Fenster seine eigenen Teller heimlich dazustellen oder ärger noch, wenn dieser Nachbar uns auch noch das Geschirr von einem anderen Nachbarn unterjubelt und dafür diesem Nachbar noch was für die Reinigung berechnet.

Nicht zuletzt deswegen erscheinen das Land und die Welt wie gelähmt, inmitten all der Probleme.

Es ist wohl offensichtlich, dass wir das Geschirr nur gemeinsam waschen können oder gemeinsam unter den Bergen erdrückt werden. Es braucht einen Plan, wie wir das fair aufteilen. Doch auf den warten wir aber schon seit Tausenden von Jahren.

Ich fürchte, jeder wird wohl selber weiterwaschen und wohl oder übel auch immer wieder die Teller der anderen mitwaschen. Wir können nicht auf die anderen schauen, wie sie ihr Geschirr waschen oder nicht. So wie sie sich nicht daran orientieren können, ob der andere eine FFP2-Maske trägt oder nicht.

Letztlich werden wir, nur wenn wir lernen miteinander zu kooperieren, zusammenzuarbeiten und fair zu sein, es miteinander schaffen. Das haben schon viele vor mir gesagt. Und ich habe es ein weiteres Mal gesagt.

Deswegen, wenn der gas-arme und der viren-reiche Winter kommt, nehmen Sie dieses Schicksal und seine Einschränkungen an, schauen Sie voraus und richten Sie es sich vernünftig ein. Besser man ist nicht wie die österreichische Politik, die gerne schweigt und gerne vom Offensichtlichen überrascht wird und dann gerne panisch reagiert. Besser, man ist wie ein Mensch, der ständig lernt, den schwierigen Umständen entgegenzutreten und das Beste daraus zu machen, ohne andere auszunutzen. So das Beste aus etwas zu machen, ist wahrscheinlich gut genug, um auch in schwierigen Zeiten oft zufrieden sein zu können. Auch ich bin noch dabei es zu lernen. Vielleicht können wir uns alle gemeinsam dabei helfen.

Ihr Hausarzt,

Dr. Werner-Heinz Kállay

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