Artikel, Texte und Kommentare

Artikel, Texte und Kommentare

In unseren Artikeln erklären wir ein Thema oder eine Sache tiefer und detaillierter. Hier kommentieren und analysieren wir ausführlich und geben Anregungen und Ausblicke.

Im Gegensatz zu kurzen Sprüchen oder Gedichten, die viel offen lassen, gehen Artikel auf Gegenargumente ein, stellen Zusammenhänge her und betrachten Dinge aus mehreren Seiten oder in einem neuen Licht. Das Ziel ist, möglichst ein Gesamtbild zu geben und mit Weitsicht zu erklären.
Doch egal, wie ausführlich man eine Sache erklärt, es ist natürlich nie das letzte Wort gesprochen.

Neueste Artikel und Texte:

Die Märchenstunde der Nachrichtensendungen

Die Märchenstunde der Nachrichtensendungen

Wenn ich Nachrichten und Informationen in den Medien höre und lese, komme ich mir im ersten Moment oft wie in einer Märchenstunde vor. Wir wollen oft genug lieber die Märchen hören als die Wahrheit, denn sie sind leichter zu akzeptieren, als die oft sehr negativen, komplizierten und leidvollen Hintergründe. Es kommt zur Enstehung von Parallelwirklichkeiten mit märchenhaften Zügen, die leider oft genug zu Unmenschlichkeiten führen. Diese Prallelwirklichkeiten beruhen auf Erzählungen, Narrative und "Framing". Sie erinnern an Mythen, die aber voll und ganz unser politisches Handeln legitimieren. Doch diese Mythen beruhen natürlich nicht auf Sachlichkeit, Vernunft, Menschlichheit oder gar Weisheit, sondern wie eh und je auf den Eigenheiten von Märchen. Politik, Medien und selbst unser Nachbar nebenan, egal wie sehr sie aufgeklärt sein mögen, bedienen sich oft unbewusst dieser Narrative. Das Resultat ist nicht selten etwas, das an Massenhypnose, wenn nicht gar Massenneurose oder Massenpsychose erinnert. Wenn wir auf die menschliche Geschichte zurückschauen, dann staunen wir oft, von welchen irrationalen und verworrenen Erzählungen und Ansichten Völker sich antreiben haben lassen. Doch sollten wir nie übersehen, dass es immer noch so weitergeht.

Fremd im eigenen Land

Fremd im eigenen Land

Manchmal fühle ich mich fremd im eigenen Land.
Nicht wegen den Ausländern, den Migranten, Asylwerbern.
Nicht wegen dem Tourismus und den ubiquitären Zeichen der Globalisierung.
Nein. Ich fühle mich fremd im eigenen Land wegen der Werte, Worte und Handlungen von vielen Menschen, die hier leben.

Sag mir wo die Krise ist, wo ist sie geblieben?

Sag mir wo die Krise ist, wo ist sie geblieben?

Ein Kommentar zur sogenannten Flüchtlingskrise im dritten Jahr, 2017

Wo ist diese Krise?
Wo sind die dramatischen realpolitischen und -wirtschaftlichen Auswirkungen durch die Flüchtlinge? Hat sich irgendetwas grundlegend verändert oder gar verschlechtert, außer das Gesprächsklima? Die einzige Krise, mit der die Flüchtlinge vielleicht indirekt etwas zu tun haben, ist die der standhaften Rechten, Xenophoben, Futterneidigen, Heimatwertebewahrer, Alternativfaktenkundigen, selbsternannten Realisten und der Möchtegern-Berufs-Erboser, deren liebster Beruf es wäre, sich den Lebensunterhalt damit zu verdienen, indem man sich über alles und jeden erbost, der einem nicht passt.

Helfen, Menschlichkeit und Obergrenzen

Helfen, Menschlichkeit und Obergrenzen

Wenn ich von einem der Nachtdienste aus dem Krankenhaus nach Hause komme, bin ich meistens müde: zu viele stressige Überstunden - ohne reale Obergrenzen. Aber ich fühle mich seelisch wohl. Warum? Weil ich etwas Sinnvolles in meinen Augen getan habe: nämlich zu helfen. Nicht immer ist meine Arbeit von Erfolg gekrönt, doch ja, ich habe es versucht. Jedes Mal aufs Neue. Auch da gab es keine Obergrenze, selbst wenn meine Kollegen und ich mal wieder vollends vom „Krankenstrom“ überfordert waren. Trotz all der mitunter unendlichen Probleme der Medizin könnte sich hier niemand vorstellen, hilfesuchende Menschen, ohne sie anzuschauen, nach Hause zu schicken. Oder gar die Eingangstür des Krankenhauses zuzusperren, weil die Obergrenze erreicht ist...

Der Krieg – die schlimmste Form menschlicher Geisteskrankheit

Der Krieg – die schlimmste Form menschlicher Geisteskrankheit

Nichts Menschengemachtes verursacht so schnell, so nachhaltig, so viele Schmerzen und Leiden über Generationen hinweg, wie der Krieg. Was könnte es für ein anderes Kriterium geben, um eine psychische Erkrankung zu definieren, als an der Menge des Leids, das Menschen sich selbst und einander zufügen?

Die Flüchtlingskrise oder wie der Futterneid die Vernunft als Geisel nimmt

Die Flüchtlingskrise oder wie der Futterneid die Vernunft als Geisel nimmt

Man könnte meinen, der reiche Westen teilt sich in drei Teile: in die, die helfen wollen, in die, die sich dagegen verschließen und die, die zu vermitteln und aufzuklären versuchen. Wir haben sozusagen zwei Gruppen, die leiden: die Flüchtlinge: an den Folgen der Unterdrückung und daran, dass sie keine Zukunft noch für sich sehen. Und die, die an ihrem Futterneid leiden und an ihrer Angst, das zu verlieren, worauf sie glauben ein Anrecht zu haben: ihren Wohlstand.

Alt werden: ein Segen für die Menschheit

Alt werden: ein Segen für die Menschheit

Meine Erfahrungen mit den alten Menschen und ihrer Ruhe

/werner/ Manchmal denke ich daran wie meine Großmutter noch gelebt hat. Sie wohnte nicht weit von meinen Eltern und es war ein Fixpunkt in meinem Leben als Jugendlicher sie einmal in der Woche zu besuchen. Oft transportierte ich bei meinem Besuchen Essen zu ihr und ging mit meiner Oma anschließend spazieren...

Die Integration der Flüchtlinge

Die Integration der Flüchtlinge

oder warum wir Zäune bauen, um uns vor den Problemen zu schützen, auf die wir keine Antwort haben.

Wie der Untertitel dieses Blogeintrags könnte eines der Kapitel der Flüchtlingspolitik lauten. Dieser Blogeintrag handelt von der aktuellen europäischen Flüchtlingspolitik. Man steht hier ratlos der Herausforderung gegenüber, was man denn mit den vielen Flüchtlingen tun soll, die zu uns kommen. Doch tatsächlich haben die Probleme der europäischen Länder weniger mit den Flüchtlingen zu tun, als mit sich selbst. Da das in den Debatten so gerne in den Hintergrund rückt, wollen wir uns hier die Zeit nehmen und da genauer hinsehen.

Die Helden vom Meeresgrund

Die Helden vom Meeresgrund

So wie schon immer, fliehen Menschen. Nach wie vor fliehen sie, weil sie zu viel verloren haben und nicht auch noch den letzten Rest ihrer Würde oder gar ihr Leben verlieren wollen. Meistens kommen sie aus Gegenden, wo ein Menschenleben nicht viel wert ist, zumindest nicht ihres. Sie kommen aus Gegenden in denen Krieg und Armut herrschen oder  bevorstehen. Sie sehen die Menschen lange vor ihrer Zeit sterben oder weit unter dem Mindesten leben. Noch sind sie nicht diesem Schicksal ganz anheimgefallen, denn sie leben und besitzen noch ein bisschen und wenn es nur ihre Würde ist.

Sind wir nicht alle arm?

Sind wir nicht alle arm?

Wenn ich als Arzt offen und ehrlich eine größere Ursache all unserer Krankheiten und Probleme aussprechen soll, dann ist es die Armut, vor allem die materielle Armut und die Angst davor, durch Armut das Mindestmaß an Lebensqualität zu verlieren.

Der eine, größere Teil der Welt leidet direkt an den Mängeln der Armut. Es fehlt ihnen an so vielem Materiellen, was wir Menschen brauchen, um gesund und zufrieden zu leben. Der kleinere, reichere Teil der Welt leidet nicht direkt an der Armut der materiellen Dinge, aber an der Angst vor der Armut und vor ihren Konsequenzen, nämlich dass man sich das Mindestmaß an Lebensqualität nicht mehr leisten kann. 

Die häufigsten Nebenwirkungen des Erwacht-Seins

Die häufigsten Nebenwirkungen des Erwacht-Seins

Das geistige Erwachen oder Erwacht-Sein hat viele positive Auswirkungen, das ist schon oft detailliert und gut von vielen Autoren beschrieben und besprochen worden. Aber neben den Sonnenseiten des Erwachens, wie zum Beispiel gesteigertes Bewusstsein, gesteigerte Wahrnehmung und Feinfühligkeit, größere Intuition und besserer Kontakt mit dem eigenen Selbst, mehr Durchblick und Weisheit gibt es auch die Schattenseiten des Erwachens. Denen wird viel weniger Beachtung geschenkt und deswegen haben wir nachstehend versucht, die (unserer Meinung nach) häufigsten zusammenzutragen.

• Du wirst oft missverstanden werden.
• Du wirst Dich oft fragen, ob Du verrückt bist oder die anderen.
• Du wirst Dich sehr in Geduld üben.

Wer ist weise? - Eine Geschichte, wie eine Gruppe von Freunden überraschend etwas Weisheit fand

Wer ist weise? - Eine Geschichte, wie eine Gruppe von Freunden überraschend etwas Weisheit fand

Eines Tages traf sich eine Gruppe von Freunden. Sie setzten sich zusammen und plauderten. Während des fröhlichen und geselligen Gesprächs stellte einer von ihnen die folgende Frage: „Wer ist weise?". Es wurde still in der Gruppe, während alle über diese Frage nachdachten. Einer schließlich brach die Stille und sagte: „Die Menschen mit viel Lebenserfahrung, die Alten!"
Nach einer kurzen Pause sprach ein anderer nachdenklich: „Wenn dem so wäre, dann müsste immer der Älteste oder der Mensch mit den meisten Lebenserfahrungen der weisere sein. Doch ist das wirklich so?"

Mut zur Weisheit - Blog bei Facebook

Blog-Newsletter

Postkarten